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10.000 € für Flüchtlingsarbeit gespendet

1998 wurde in Neuwieddie  Vereinigung katholischer Orden zur Förderung der internationalenSolidarität e.V. (VKO) gegründet. Aufgabe des Vereins war und ist es, alsRechtsträger für ausländische Ordensgemeinschaften in Deutschland zu fungieren.Mittlerweile sind  93 Ordensgemeinschaften aus ganz Deutschland mitinsgesamt 1.620 Schwestern und Brüdern in der VKO zusammengeschlossen. Die VKOfungiert für sie u.a. als Interessenvertretung gegenüber staatlichen Behörden,Einrichtungen und kirchlichen Institutionen, sie gibt Hilfe insozialversicherungsrechtlichen Fragen, berät bei Vertragsgestaltungen, führtGeschäftskonten und hilft bei der Erstellung von Jahresabschlüssen. Neben demehrenamtlichen Vorstand sind zurzeit 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in derVereinigung angestellt, die ihren Sitz in der Dierdorfer Straße hat. DieOrdensgemeinschaften mit ihren Mitgliedern sind im ganzen Bundesgebiet tätig.Ihr Schwerpunkt liegt vielfach im sozial-caritativen Bereich, in der Alten- undKrankenpflege, in der Bildungsarbeit und der pastoralen Arbeit.

Bei der diesjährigenMitgliederversammlung in Köln, bei der der Trierer Bischof Stephan Ackermannden Festgottesdienst mit den Ordensmitgliedern feierte und die Festansprachehielt, haben die ausländischen Schwestern und Brüder beschlossen einen Betragvon 10.000 € für die Flüchtlingsarbeit zur Verfügung zu stellen. „Wir allewissen als ausländische Ordensangehörige, wie es ist, als Fremder in einunbekanntes Land zu kommen“, betont Schwester Tessy Mandapathil, diestellvertretende Vorsitzende der VKO. „Wie viel schwerer haben es dabei dieFlüchtlinge in der aktuellen Situation.“

Dabei war es dem Vorstandder VKO mit Pater Tom, SchwesterClementine, Schwester Tessy, SchwesterVeena und Karl-Josef Heinrichs wichtig, das Geld möglichst gezielt zurVerfügung zu stellen. Und was lag näher, als die Spende für konkrete Projekteam VKO-Standort Neuwied einzusetzen. Und so konnte bei der letztenVorstandssitzung in diesem Jahr Dechant Darscheid jeweils 2.500 € für dieProjekte der Pfarreiengemeinschaft Neuwied im Raiffeisenring und für das neueProjekt in St. Peter und Paul Irlich in Empfang nehmen. Die Gesamtleitungen derKita gGmbH Koblenz Beate Knuffmann und Ute Heinrichs erhielten einen Schecküber 5.000 € für Betreuungsprojekte innerhalb Neuwieder Kindertageseinrichtungen. Hier sollen vorerst in zwei Einrichtungen miteinem hohen Anteil an Flüchtlingskindern sowohl die Förderung der Kinder alsauch der Familien im Mittelpunkt stehen.

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